Wer gewinnt den Eurovision Song Contest 2019?

Wer gewinnt den Eurovision Song Contest 2019?

Jedes Jahr im Mai feiert Europa, mitsamt einigen außereuropäischen Ländern, den größten Musikwettbewerb der Welt und begeistert Millionen Zuschauer. Der Eurovision Song Contest 2019 steht vor der Tür, diesmal ausgetragen in Tel Aviv, Israel.

Im vergangenen Jahr gewann Netta mit ihrem Ohrwurm “Toy” in Lissabon die begehrte Siegertrophäe und setzte sich knapp gegen Zypern und Österreich durch. Die Punkte werden seit einigen Jahren nicht nur vom Publikum vergeben, sondern zu 50 % von einer nationalen Jury aus Musikexperten. Die Meinungen der Jury und des Publikums gehen allerdings oft weit auseinander, weswegen die Vorhersagen auf den tatsächlichen Gewinner komplizierter geworden sind.

Im vergangenen Jahr lag Zypern bei den Buchmachern vorn, gefolgt von Israel, Frankreich, Litauen und Schweden. Österreich lag bei den Prognosen auf den hinteren Plätzen, doch während der Show schien es fast, als ginge Cesar Sampson als Sieger hervor. Mit den Voraussagen für die guten Platzierungen von Zypern und Israel lagen die Buchmacher allerdings richtig.

Die Buchmacher haben einen klaren Favorit

Während das Finale am Samstagabend ansteht und noch im zweiten Halbfinale 10 weitere Teilnehmer gewählt werden, können sich die Wahrscheinlichkeiten, wer es zum Sieg schafft, noch deutlich ändern.

Momentan führen die Niederlande die Voraussagen der größten Buchmacher an. Duncan Laurence tritt mit “Arcade” an, muss sich allerdings erst noch im Halbfinale durchsetzen, um tatsächlich auch am Samstag an den Start zu gehen.

Buchmacher wie Unibet, Bwin, Lad Brokes, Bet365 und William Hill bieten Quoten zwischen 2.75 und 3.00 für einen Sieg der Niederlande an. Die Gewinnchancen liegen aktuell bei 27 %.

Diese Länder sitzen die Show dieses Jahr aus

Es ist immer wieder interessant zu sehen, welche Länder am Eurovision Song Contest teilnehmen und welche nicht. Seit ein paar Jahren ist Australien ständig dabei, obwohl das Land so gar nicht in Europa liegt. Der Grund dafür sind aber die seit Jahrzehnten ungebremste Begeisterung der Australier für den Song Contest.

Fehlen werden in diesem Jahr Bulgarien aufgrund finanzieller Probleme, sowie die Ukraine. Ebenso fehlen wird die Türkei, welche seit 2012 aufgrund von Unzufriedenheit mit den Regeln der Show nicht mehr teilgenommen hat.

Ganz neu dabei ist allerdings Nordmazedonien. Im Prinzip ist das Land kein Neuling, da es bis Februar dieses Jahres noch ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien hieß. Es ist aber die erste Teilnahme mit neuem Namen.

So stehen die Chancen für weitere Länder

Neben den Niederlanden stehen auch Schweden, Australien und Russland hoch in der Gunst der Buchmacher. Schweden wird derzeit noch eine Gewinnchance von 13 % gegeben, während Australien auf 9 % und Russland auf 8 % kommt.

Die Quoten für die Länder gehen dabei auch schon sehr weit nach oben und können nicht annähernd mit denen von den Niederlanden mithalten. Alle größeren Buchmacher bieten Gewinnquoten von 6.00 für Schweden, zwischen 7.5 und 11.00 für Australien und zwischen 8.5 und 12.00 für Russland.

Insgesamt gehen 41 Länder an den Start. Aus den beiden Halbfinalen treten schließlich jeweils 10 Länder im Finale gegen die 6 Ländern an, die bereits für das Finale feststehen. Das sind Frankreich, Deutschland, Großbritannien, Italien, Spanien und Israel.

Deutschland liegt in der Gunst der Buchmacher und generellen Prognosen wieder auf den hinteren Plätzen. Das Lied “Sister” vom gleichnamigen Duo scheint bei den Kritikern und beim Publikum bisher nicht wirklich anzukommen. Die Gewinnchance liegt bei weniger als 1 %, die Quoten der Buchmacher bei sagenhaften 251.00. Wer also ein besonders hohes Risiko eingehen möchte, kann seine Wette auf Deutschland setzen. Eine Gewinnausschüttung ist aber höchst unwahrscheinlich, bei einem überraschenden Sieg aber natürlich umso lukrativer.

Vorjahressieger Israel ebenfalls kein Favorit

Wer einmal gewinnt, der schafft es selten ein zweites Mal in Folge. Israel gelang es allerdings 1978 und 1979 zu gewinnen. Auch Luxembourg gelang dieses Kunststück 1972 und im Folgejahr, sowie Irland 1992, 1993 und sogar 1994 (und ein weiteres Mal 1996).

In diesem Jahr ist Israel aber kein Favorit mehr und erhält stattdessen von den Buchmachern Gewinnquoten zwischen 201.00 und 251.00.

Wie gut die Vorhersagen sind, wird sich bei der Auswertung der Stimmen im großen Finale in Tel Aviv zeigen. Wer die Chancen für ein Land erhöhen möchte, muss einfach nur abstimmen!

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